Kategorie-Archiv: Objektivtests

Vergleichstest 50mm-Objektive

Nach langer Zeit mal wieder ein Vergleichstest verschiedener Nikon-Objektive. Diesmal sollen es die sogenanten „Normal“-Brennweiten sein. Schon vor einigen Monaten hatte ich damit angefangen, musste aber bei der Auswertung der Bilder feststellen, dass ich einige Fokuseinstellungen nicht genau genug vorgenommen hatte. Die elektronische Scharfstellhilfe im Sucher der D3 ist nämlich bei so lichtstarken manuellen Objektiven nicht immer genau genug, weil ein etwas zu grosser Bereich als scharf angezeigt wird (die Schnittbildsucher der alten Analogen sind da viel besser!). Diesmal habe ich deshalb einen etwas anderen Versuchsaufbau gewählt, um mittels Liveview und tethered shooting das Sucherbild vergrössert auf dem grossen Computermonitor zu sehen. Dort kann die Fokuseinstellung genauer beurteilt werden.

Zum Test stehen die folgenden Objektive:

Nikkor 50/1,4 AI

Der Klassiker: Nikkor 50/1,4 AI, gebaut von 1977 bis 1984, in den letzten Jahren auch noch als AIS-Version. Ein siebenlinsiger Gauss-Typ mit Mehrschichtvergütung. Im November 1984 erschien ein optisch weiter verbessertes 1,4/50 AIS mit einem sehr kurzem Scharfstellweg zwischen unendlich und 45cm. Beide Versionen werden getestet. Dieses Objektiv wurde in grosser Stückzahl gebaut (AI und AIS fast 1,7 Million!!) und ist daher weit verbreitet. Weiterlesen

Vergleichstest 28mm-Objektive (Teil 2)

Hier das Vergleichsmotiv im Überblick. Eine Hauswand, indirektes Tageslicht. Die zwei Ausschnitte auf den folgenden Vergleichsbildern – eins Nahe der Mitte und eins am Rand – sind eingezeichnet. Die Zoomobjektive wurden nur in der 28mm-Einstellung getestet. Weitere Anmerkungen zu den Tests siehe hier.

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Nikon Series E 28/2,8:

Blende 2,8

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Vergleichstest 28mm-Objektive (Teil 1)

Zunächst möchte ich die getesteten Objektive der Reihe nach vorstellen. Sie sind hinsichtlich Grösse, Stabilität und Preis sehr unterschiedlich.

Nikon Series E 28/2,8

Ein kleines, preiswertes und durch Kunststoffteile sehr leichtes (155 Gramm) Objektiv, erschienen 1979. Mit seinen fünf Linsen ist es relativ einfach konstruiert, also der Konzeption der E-Serie entsprechend ein Objektiv für den Spiegelreflex-Einsteiger mit noch nicht ganz so hochgeschraubten Ansprüchen. Gleiches gilt für das 28/2,8 AF ohne D-Chip, das bis auf die Autofokus-Mechanik mit dem 28er der Serie E identisch ist. Kann das Series E mit den teureren Nikkoren mithalten?

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