Dias und Negative digitalisieren

Wer noch Dias und Negative aus analogen Zeiten hat (oder gar jetzt analog fotografiert) wird wahrscheinlich irgendwann vor der Aufgabe stehen, diese Schätze zur Weiterverarbeitung zu digitalisieren. Traditionell übernimmt diese Aufgabe ein guter Filmscanner wie z.B der Nikon Super Coolscan LS-5000. Leider hat Nikon den Support für die Scan-Software für MacOS X 10.5 und Windows Vista 64 eingestellt. Dennoch steigen die Preise für diese alten Geräte auf dem Gebrauchtmarkt, für einen 4000dpi-Filmscanner muss man inzwischen fast 1.000,– Euro hinlegen. Die billigen USB-Diascannner mit CMOS-Sensor bieten nur eine dürftige Qualität, auch Flachbettscanner mit Durchlichtaufsatz sind keine qualitativ gute Lösung.

Es hat sich aber auch inzwischen herumgesprochen, dass es noch eine weitere Möglichkeit gibt: Reproduktion mit der Digitalen Spiegelreflexkamera. Dabei sind jedoch einige Dinge zu beachten.

Zunächst ein Vergleich der erzielbaren Bildqualität, die ich am Beispiel meines meistgedruckten (zum Beispiel hier) Bildes zeige.

Brandenburger Tor, 10.11.1989

Die 1:1-Ausschnitte sehen so aus:

Das erste Bild ist der Ausschnitt aus einem Scan mit dem Nikon Super Coolscan V LS-50 ED mit 4000 dpi. Die Dateigrösse beträgt umgerechnet ca. 20 Megapixel. Das Filmkorn des damals verwendeten Kodak Ektachrome 100 Professional EPN ist deutlich zu erkennen.

 

Nun dagegen das Repro desselben Dias, das mittels einer Nikon D3 und dem Micro-Nikkor 60/2,8 AF erzeugt wurde. Die Dateigrösse ist zwar geringer, trotzdem kann man hier von einer ebenso guten Qualität wie beim Filmscan reden. Der Detailreichtum des Dias wird vollständig wiedergegeben. Das Filmkorn im Himmel tritt etwas deutlicher hervor als beim Scan, könnte aber im Zuge einer sorgfältigen Nachbearbeitung noch vermindert werden. Mit einer D4, D600 oder D800 kann natürlich noch eine höhere Auflösung erzielt werden.

In Anbetracht der erheblichen Zeitersparnis ist bei grösseren Diamengen die Methode des Reproduzierens sogar dem Scannen vorzuziehen. Zu berücksichtigen ist nämlich auch die lange Zeit, die ein Filmscanner braucht. Mein Nikon Coolscan brauchte zum Einziehen, Fokussieren und Scannen mehrere Minuten pro Dia. Die Repromethode geht da deutlich schneller, pro Dia werden nur einige Sekunden benötigt. Zudem lassen sich die Dateien im gewohnten RAW-Workflow weiterverarbeiten ohne dass man sich erst mit dem Scanprogramm beschäftigen muss.

Was ist nun bei dieser Methode zu beachten?

Die Kamera schliesst man am besten mittels USB-Kabel direkt an den Rechner an. So kann man mittels tethered shooting die Dateien gleich am grossen Bildschirm beurteilen und direkt in den richtigen Ordner speichern. Das geht am Mac sehr gut mit dem kostenlosen Programm Sofortbild, funktioniert aber auch z.B. mit Lightroom.

Für gute Ergebnisse ganz wichtig ist das verwendete Objektiv. Als völlig ungeeignet erweist sich ein Normalobjektiv wie das Nikkor 50/1,4 in Verbindung mit Zwischenringen. Diese Objektive zeigen bei grösseren Abbildungsmassstäben am Rand erhebliche Bildfehler (oberes Bild, 1:1 Ausschnitt). Versuche mit Nahlinsen dürften ähnliche Ergebnisse liefern. Sehr gut funktioniert die Sache dagegen mit einem Makro-Objektiv. Links derselbe Ausschnitt mit dem Mikro-Nikkor 55/2,8 AiS. Die Micro-Nikkore bieten speziell im Nahbereich ein bis in die Ecken scharfes und verzeichnungsfreies Bild. Ein Autofokusobjektiv wie das Micro-Nikkor 60/2,8 AF beschleunigt das ganze natürlich noch etwas, da das manuelle Scharfstellen entfällt.

Ein weiteres Problem ist die Fixierung des Dias. Meine ersten Versuche machte ich, indem ich die Kamera mit Mikro-Nikkor an die Kurbelsäule meines ausgedienten Durst Vergrösserungsgerätes schraubte. Darunter stand ein Leuchttisch, auf dem ich eine aus Lego(!) gebaute Diahalterung festgeklebt hatte. Das funktionierte ganz gut. Allerdings musste ich, um Umschärfe durch Vibrationen  zu vermeiden, die Kamera mit Spiegelvorauslösung und Auslösekabel betreiben.

Deutlich bequemer geht es mit dem speziellen Diakopieradapter ES-1 von Nikon, das einfach auf das Objektiv geschraubt wird. Das Ganze bildet dann eine recht stabile Einheit, so dass Vibrationen kein Problem mehr sind. Bei Objektiven mit 52mm Filtergewinde geht das problemlos. Da das 60/2,8 AF ein Filtergewinde von 62mm hat, benötigt man hierfür noch einen Adapterring wie den Nikon BR-5. Die Autofokusobjektive 60/2,8 AF,  60/2,8G AF-S und auch das seltenere 55/2,8 AF schaffen beide von Hause aus 1:1, wogegen für das manuelle 55/2,8 AiS und das 55/3,5 Ai zusätzlich ein Zwischenring PK-13 benötigt wird, um den Abbildungsmassstab 1:1 zu erreichen. Bei Kameras ohne Ai-Kupplung tut es aber auch der  ältere und günstigere Zwischenring M2.

Übrigens gibt es bei Nikons mit DX-Sensor ein kleines Problem. Hier reicht die Auszugslänge des ES-1 in Verbindung mit einem manuellen 55mm-Nikkor oder dem 60/2,8 AF leider nicht für eine volle Abbildung der Diagrösse. Zwischen Objektiv und Diakopieradapter fehlen hier ca. 2 cm Distanz. Man könnte aber zum Beispiel vier Filter zwischenschrauben, aus denen man die Gläser entfernt hat. Mit dem neuen AF-S Micro-Nikkor 40/2,8G DX und dem AF-S Micro Nikkor 60/2,8G sollte es hingegen problemlos funktionieren.

Beleuchtet wird am besten, indem die Kamera auf eine weisse Wand gerichtet wird. Dabei kann durchaus aus freier Hand gearbeitet werden, Belichtungszeiten von mehreren Sekunden sind durch die kompakte Einheit kein Problem. Eine gute Möglichkeit ist aber auch ein an der Kamera aufgesteckter Blitz, der die weisse Fläche erhellt. Der Weissabgleich erfolgt praktischer Weise bei der Bearbeitung der RAW-Dateien.

Zur Digitalisierung von Negativen oder Diastreifen ist der ES-1 eigentlich nicht gedacht. Ich habe den Filmstreifenhalter Nikon  FH-2 genommen, der aus der Coolscan-Serie stammt, und damit funktioniert es ganz gut. Die Negative werden dann in der Bildbearbeitung zu Positiven.

Es stellt sich noch die Frage, mit welcher Blendeneinstellung am besten gearbeitet wird. Da die Schärfentiefe im Nahbereich sehr gering ist, andererseits aber Unschärfen durch gewölbte Dias oder ungenaue Einstellung vermieden werden soll, ist die Versuchung naheliegend, die Blende vollständig zu schliessen. Leider macht sich dann aber wiederum Beugungsunschärfe unangenehm bemerkbar. Ich habe festgestellt, dass die beste Schärfentiefe ohne sichtbare Beugungsunschärfe bei einer Abblendung um 3 Stufen zu erreichen ist. Das wäre bei dem manuellen 55/2,8 also Blende 8. Bei den AF-Nikkoren wird die effektive Blendenverkleinerung durch die Auszugsverlängerung bereits in der Blendenangabe an der Kamera berücksichtigt, so dass hier die optimale Einstellung Blende 13 ist. Falls ein Dia sich sehr stark wölben sollte und dadurch der Rand trotzdem noch unscharf wird, kann man mehrere Belichtungen mit unterschiedlichen Fokuseinstellungen machen und diese nachher zusammenmontieren.

Fazit: Das Abfotografieren von Dias mittels Diakopieradapter und Makroobjektiv ist eine gute und schnelle Alternative zum Scanner. Allerdings dürfte ein sehr guter Filmscanner aus hochaufgelösten SW-Negativen oder Kodachrome 25-Dias noch etwas mehr an Schärfe herausholen.

Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind: in meinem Onlineshop finden Sie Makro-Objektive, Zwischenringe und Adapter!

 

27 Gedanken zu „Dias und Negative digitalisieren

    1. Nikonclassics Artikelautor

      Die manuellen 105er Mikro benötigen für 1:1-Abbildungen einen Zwischenring PN-11, das 105er AF-S braucht keinen Zwischenring. Bei beiden ist aber der nötige Abstand zum Objektiv ca. 16cm. Da der ES-1 nur ca 7cm bietet, müsste man sich zur Überbrückung was basteln (ca. 15 leere Filterringe zum Beispiel). Das wird aber dann eine recht lange Konstruktion. Ich empfehle ein 55er oder 60er.

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    1. Eckhard Welz

      Von Soligor gab es seinerzeit zwei „Zoom Slide Adapter“, für das Kopieren von Dias auf DX bzw FX, Format-Kameras, ein Schiebehalter für zwei Dias und ein Filmstreifenhalter für 6 Bilder waren dabei.
      Es gibt die Möglichkeit, auch einen Größenfaktor einzustellen. Nach ersten Tests – Blitzlicht mit Diffusor direkt auf die Mattscheibe gerichtet – war ich (als Amateur) zufrieden mit dem Ergebnis und habe mir das für die nächsten langen Winterabende auf die Agenda gesetzt.

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  1. Frank

    Hallo, ein wirklich sehr interessanter unbd vor allem lesenswerter Bericht! Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem digitalisieren von Dias und habe in deinem Artikel sehr viele Infos gefunden! Danke dafür!

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  2. Markus

    Ein sehr interessanter und informativer Bericht (wie alle Berichte hier bei Nikonclassics).
    Hätte ich früher lesen sollen, dann hätte ich viel Zeit gespart (da ich in den letzten 5 Jahren ca. 10.000 Dias mit dem Nikon Coolscan IV digitalisiert habe).

    Deshalb schreibe ich aber nicht. Es gibt eine Möglichkeit Nikon-Scanner (LS-4000, LS-5000, LS-8000, LS-9000, LS-40, LS-50) (also mit Nikon Scan 4.03) unter 64-bit-Betriebssystemen zu betreiben. Mein Coolscan IV tut hier unter Windows 7 Professional 64-bit bestens. Man muss dazu die ini-Datei ändern.
    Siehe hier:
    http://www.colorneg.de/XP/Vista/7/Treiber-fuer-64-Bit-Windows/Coolscan/Nikon-Scan/
    Grüsse
    Markus

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  3. Michael Nebel

    Hallo Herr Michalke,

    inspiriert von Ihrer und auch andere Erklärungen zum Digitalisieren von analogen Material habe ich die gleiche Kombination an „Hardware“ besorgt.
    Die Dias funktionieren sehr gut aber bei den Farbnegativen habe ich das Problem der orangnen Maskierung, die auch noch von Marke zu Marke unterschiedlich ausfällt.
    Haben Sie da auch eine Lösung??

    Herzliche Grüße
    Michael Nebel

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    1. Nikonclassics Artikelautor

      Hallo Herr Nebel,

      nein, dafür habe ich (noch) keine Patentlösung. Ein bischen Bastelei in Photoshop oder Lightroom ist da immer nötig. In Lightroom macht man das am besten mit der Gradationskurve, die man dazu „umdreht“. Die Einstellungen kann man dann speichern und bei Bedarf wieder aufrufen.
      viele Grüße,
      Norbert Michalke

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  4. Stefan Leers

    Hallo Herr Michalke,
    und danke (nicht nur) für diesen interessanten Artikel! Da ich über eine solche Lösung nachdenke, würde mich interessieren, welche Erfahrungen es evtl. mit anderen, leichter erhältlichen Filmsteifenhaltern gibt und ob Sie auch Vergleiche mit „fertigen“ Kopiervorsätzen gemacht haben, die dann zwar eine eigene (vermutlich minderwertige?) Linse haben, aber evtl. kein weiteres Objektiv benötigen. Es geht um die Umsetzung im Vollformat.
    Ganz herzlichen Dank und Grüße aus Hamburg,
    Stefan Leers

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    1. Nikonclassics Artikelautor

      Hallo Herr Leers,
      mit anderen Filmstreifenhaltern habe ich keine Versuche gemacht, sie sollten aber auch geeignet sein.
      Fertige Kopiervorsätze mit eingebauter „Makro“-Linse werden vermutlich keine befriedigenden Ergebnisse bringen, da bei Nahlinsen immer eine deutliche Randunschärfe auftritt. Eigene Versuche habe ich aber nicht gemacht.
      Viele Grüße,
      Norbert Michalke

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  5. Andreas Hof

    Zum Thema Abfotografieren von Negativen und speziell zur Orangemaskierung von Farbnegativen hab ich einen interessanten Ansatz gefunden:

    „Um die orange Maske des Farbnegativs zu kompensieren, kann man einfach ein leeres Farbnegativ abfotografieren, invertieren und auf Folie ausdrucken. So erhält man eine blau-türkise Folie, die man je nach Intensität der orangen Maske ein- oder mehrlagig vor dem Blitz positioniert. Wie viele Lagen man bei einem konkreten Film braucht, probiert man am besten aus, bis ein leeres Farbnegativ fast neutralgrau ist – das RGB-Histogramm der Kamera hilft, das zu beurteilen.“

    findet man hier:
    http://kwerfeldein.de/2011/07/20/crashkurs-analog-teil-3-negative-abfotografieren/

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  6. Peter Lustig

    Wohl wissend, dass es sich hier um ein Nikon-Forum handelt, erlaube ich mir aber trotzdem eine Frage betreffs Einsatz meiner Canon EOS 450 D zum Digitalisieren meiner zahlreichen Dias. Ist jemand eine adäquate Lösung bekannt? Leider bietet Canon m. W. einen Adapter wie den Nikon ES-1 nicht an. Ist der Kaiser Dia-Duplikator Digital eventuell eine brauchbare Alternative? Welche Erfahrungen liegen ggf. damit vor?

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    1. Nikonclassics Artikelautor

      Hallo, Sie können den Nikon ES-1 auch an einer Canon verwenden. Er wird ja auf das Filtergewinde des Makro-Objektives geschraubt. Eventuell brauchen Sie noch einen Adapter für das Filtergewinde.

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  7. Bernhard

    Für @Jens wahrscheinlich viel zu spät, für andere Leser aber ein Hinweis:
    In der Kaiser-Bedienungsanleitung steht
    Bei der Verwendung an digitalen Spiegelreflexkameras ist zu beachten, dass bei
    Kameras mit Vollformatsensor – ebenso wie bei analogen KB-SLR-Kameras – keine
    Duplikate im Maßstab 1:1 möglich sind. Verwenden Sie daher den Dia-Duplikator
    nur an DSLR-Kameras mit kleinem Bildsensor

    http://downloads.cdn.re-in.de/950000-974999/952615-an-01-ml-KAISER_DIA_DUPLIKATOR_DIGITAL_de_en.pdf

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  8. Helmuth

    Danke für den interessanten Artikel. Ich überlege nun, ob ich das zeitraubende Scannen mit einem Nikon-Scanner auf das einfache abfotografieren der Dias (Nikon ES 1 in Kombination mit dem AF-S Micro Nikkor 60mm/2.8G ED) umstellen soll. Würde die Qualität der D5000 mit 12 Megapixel dabei ausreichen?

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    1. Nikonclassics Artikelautor

      Wenn man wirklich das letzte an Qualität aus einem sehr guten Dia herausholen will, ist wohl ein Scan besser. Bei normalen Qualitätsansprüchen ist abfotografieren aber sicher die praktikabelste Lösung. Bei meinen vielen alten Familiendias aus den 60ern und 70ern war das auf jeden Fall ausreichend, denn knackscharf waren die alle nicht.
      Viele Grüße,
      Norbert Michalke

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  9. Erich Oechsle

    Suche eine einfache Möglichkeit für eine Nikon DX-Kamera (z.B. 5200):
    ES-1 plus (welches ? ) Makroobjektiv. Gern auch ein Tamron 90 mm!. Hauptsache: Die Kopie soll gut sein und schnell soll es auch gehen (ich bin 85). Allzuviel basteln liegt mir nicht.

    Vielen Dank und Grüsse

    Antworten
    1. Nikonclassics Artikelautor

      Für eine DX-Kamera wie die D5200 nehmen Sie am besten das günstige Nikon AF-S DX Nikkor 40mm F/2,8G Micro. Ein 90er ist brennweitenmässig zu lang, da ist der Abstand zum Dia zu gross.
      Viele Grüße,
      Norbert Michalke

      Antworten
  10. Michael

    Vielen Dank für den sehr informativen Artikel!

    Ich suche immer noch nach einem geeigneten Filmstreifen-Halter, um im ES-1 Negative zu scannen. Alle Filmstreifenhalter, die ich gesehen habe, sind ca. 5mm dick – da biegt man ja die Klemmen des ES-1 auf, um das reinzuwürgen! Der FH-2 ist unglaublich teuer – aber er sieht ja auch sehr dick aus! Haben Sie die Klemmen ein wenig reingedrückt oder wie ist es Ihnen gelungen, den FH-2 in die Führung reinzustecken? Kennen Sie einen günstigeren geeigneten Filmstreifenhalter, der sich zusammen mit dem ES-1 verwenden ließe? Vielen Dank!

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    1. Nikonclassics Artikelautor

      Hallo Michael,
      der FH-2 ist fast 4mm dick und sitzt fast zu locker. Ein 5mm dicker Halter sollte kein Problem sein.
      mfg, Norbert Michalke

      Antworten
  11. pascal

    … eine großartige Hilfe zur Entscheidung und für den Einstieg in die Gelegenheits-Praxis des Diascans mit der D700.
    Herzlichen Dank!

    Antworten
  12. Ralf

    Hallo,

    mir hat Dein Artikel sehr bei der Entscheidungsfindung geholfen. Vielen Dank dafür!
    Dank meiner Nikon Df mit dem 60mm 2.8 AF Macro-Objektiv, dem BR-5 und dem
    ES-1 in Verbindung mit meinem reaktivierten älteren Metz 45 CT-3 (verwendet mit
    Winderstellung W) ging das Digitalisieren von ca. 1300 Dias problemlos, schnell und
    einfach vonstatten: ich habe für 100 Dias abfotografieren und leicht nachbearbeiten
    mit Lightroom 6.0 jeweils etwa eine Stunde Zeit benötigt.
    Die Resultate im JPEG-Format sind, man sollte es fast nicht glauben können, für mich
    eigentlich noch besser ausgefallen als die Original-Dias, da sich elektronisch aus den
    dunklen Partien der Dias noch mehr Zeichnung herausholen ließ.
    Auch von der Schärfe her (ich hatte die Dias durchweg mit Zoom-Objektiven aufgenommen)
    liefern die JPEGs praktisch mit den Dias vergleichbare Resultate.

    Danke nochmals!

    Ralf B.

    Antworten
  13. Herbert Stachelberger

    Die Benutzung eines Diakopiervorsatzes ist eine sehr gut brauchbare Lösung und für mich aber nur ein Backup für den Fall, dass mein LS9000ED einmal den Geist aufgibt. Tatsächlich ist es unter Benutzung von LS9000ED und SilverFast8 möglich, von den gescannten Dias DNG-Files zu produzieren, die dann wie üblich in RAW-Convertern (PSCC, LR etc.) entwickelt werden können. Der Einstellungsaufwand für das Abscannen ist dabei relativ gering.

    Antworten
  14. Richard G.

    Guten Morgen,

    in diesem Artikel wird als Brennweite am DX Format das 40mm von Nikon vorgeschlagen.

    Nun wenn ich den ES-1 an einer Canon 7dII (Crop1.6, um 0,1 mehr als Nikon DX) verwenden möchte, welche Optiken die dazu passen, kommen dann in Frage? Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen. In 40 mm Makrobereich gibt es keine Objektive mit Canon EF/EF-S Anschluss.

    Ich habe von Makrofotografie keine Ahnung, bin eigentlich ausschliesslich nur in der Luftfahrt unterwegs.

    Danke schonmal vorab

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  15. Andreas Lipp

    Ja, die Möglichkeiten mir einem Nikon ES-1 und dem Micro-Nikkor 55/3,5 sind ganz toll — man hat etlichen Spielraum, was den Bildausschnitt betrifft. Abermit der D3 habe ich festgestellt, daß die Farben erheblich blasser sind, als die Originale auf Fujichrome.

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