{"id":3301,"date":"2018-11-10T22:35:22","date_gmt":"2018-11-10T21:35:22","guid":{"rendered":"http:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=3301"},"modified":"2018-11-11T16:20:50","modified_gmt":"2018-11-11T15:20:50","slug":"nikkormat-el-nikons-erste-automatik-slr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=3301","title":{"rendered":"Nikkormat EL &#8211; Nikons erste Automatik-SLR"},"content":{"rendered":"<div class=\"fcbkbttn_buttons_block\" id=\"fcbkbttn_left\"><div class=\"fcbkbttn_like \"><fb:like href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=3301\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" layout=\"standard\" show-faces='false' width=\"450px\" size=\"small\"><\/fb:like><\/div><div class=\"fb-share-button  \" data-href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=3301\" data-type=\"button_count\" data-size=\"small\"><\/div><\/div><p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1785_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3317\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1785_2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"641\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1785_2.jpg 800w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1785_2-300x240.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1785_2-768x615.jpg 768w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1785_2-749x600.jpg 749w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1785_2-624x500.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein Meilenstein im Kamerabau ist die Nikkormat EL, eine schwere Spiegelreflexkamera, die als erste Nikon einen elektronisch gesteuerten Verschluss hatte. Bisherige Nikkormat-Modelle und auch die Nikon F und F2 funktionierten rein mechanisch, die Batterie wurde nur f\u00fcr den Belichtungsmesser gebraucht.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3307\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122-300x300.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122-150x150.jpg 150w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122-768x768.jpg 768w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122-600x600.jpg 600w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122-624x624.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1122.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Als bahnbrechende Neuerung dieser ab 1972 erh\u00e4ltlichen Kamera aber gab es jetzt auch eine Zeitautomatik. Um automatisch zu richtig belichteten Bilder zu gelangen, musste \u00a0nicht mehr der Belichtungsmesser abgelesen und<br \/>\ndann \u00a0Blende und Zeit an der Kamera eingestellt werden. Nein, die Kamera w\u00e4hlte jetzt selbstt\u00e4tig die zur eingestellten Blende passende Belichtungszeit.\u00a0Diese wurde \u00fcber das jetzt wieder traditionell oben angebrachten Zeiteinstellrad eingestellt und nicht mehr wie bei den Vorg\u00e4ngermodellen am Ring um die Objektivfassung.<\/p>\n<p>Im Geh\u00e4use der mechanischen Nikkormats war jedoch kein Platz mehr vorhanden f\u00fcr die zus\u00e4tzlich erfordelichen elektronischen Schaltungen. Die L\u00f6sung wurde in flexiblen Leiterplatten gefunden, die um das Sucherprisma angeordnet wurden. Dennoch brauchten die 74 Transistoren und 27 Kondensatoren, vereinigt in einem integrierten Schaltkreis, gemeinsam mit den notwendigen Leitungen so viel Platz, dass das Sucherprisma verbreitert werden musste. Dadurch ergibt sich das unterschiedliche Aussehen der Nikkormat EL im Vergleich mit <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=1147\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nikkormat FTN.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/n1202.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3319\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/n1202.gif\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"196\" \/><\/a>Das fotografieren mit der Nikkormal EL ist eine reine Freude. Dank ihres relativ hohen Gewichtes von 780 Gramm (ohne Objektiv) liegt sie satt in der Hand und wirkt durch ihre f\u00fchlbare Stabilit\u00e4t wie aus dem Vollen gefr\u00e4st.\u00a0\u00a0Im fest eingebauten Prismensucher befindet sich an der linken Seite eine Zeitenskala mit Zeiten von 1\/1000 bis 4 Sek. Eine schwarze Nadel wandert \u00fcber diese Anzeige und signalisiert die von der Automatik<a>\u00a0<\/a>gew\u00e4hlte Verschlu\u00dfzeit. Bei manueller Zeiteinstellung markiert eine gr\u00fcne Anzeigenadel die eingestellte Belichtungszeit, w\u00e4hrend anhand der schwarzen Nadel die von der Automatik empfohlene Zeit zum Vergleich sichtbar ist. Eine praxisgerechte Methode, die es erm\u00f6glicht, durch Anmessen des hellsten und des dunkelsten Motivteils den Motivkontrast zu bestimmen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3304\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786-300x300.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786-150x150.jpg 150w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786-768x768.jpg 768w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786-600x600.jpg 600w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786-624x624.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1786.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Stromversorgung erfolgt \u00fcber eine auch heute noch problemlos erh\u00e4ltliche 6 Volt-Batterie vom Typ 4LR44, die Nikon an einer ungew\u00f6hnlichen Stelle im Kamerageh\u00e4use untergebracht hat. Sie befindet sich im Spiegelkasten, und zum Wechsel der Batterie muss zun\u00e4chst das Objektiv abgenommen, dann der Spiegel hochgeklappt und im Kamerainneren die Fachabdeckung entriegelt werden. H\u00f6rt sich kompliziert an, ist aber ganz einfach &#8211; wenn man es wei\u00df.<\/p>\n<p>Was die Objektivauswahl angeht, ist die Nikkormat EL recht gen\u00fcgsam. Es lassen sich mit vollem Funktionsumfang alle Objektive der Typen <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2398\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nonAI, AI und AIS<\/a> verwenden. Die Linsen der preiswerten Series E leider nicht, denn sie verf\u00fcgen nicht \u00fcber die sogenannten &#8222;<a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=1226\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hasenohren<\/a>&#8220; zur Kupplung des Belichtungsmessers.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3309\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021-300x300.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021-150x150.jpg 150w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021-768x768.jpg 768w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021-600x600.jpg 600w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021-624x624.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_1021.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die in klassischem Silber und auch in schwarzer &#8222;Profiausf\u00fchrung&#8220; erh\u00e4ltliche Nikkormat EL war eine sehr erfolgreiche Kamera, die in recht gro\u00dfer St\u00fcckzahl gebaut wurde. Mit ihr war die Nikkormat-Reihe (die in Japan unter der Bezeichnung \u00a0&#8222;Nikomat&#8220; verkauft wurde) auf dem H\u00f6hepunkt der Entwicklung angelangt, danach folgten, technisch gesehen, nur noch unwesentliche Verbesserungen.\u00a01976 erschien die nur in schwarz erh\u00e4ltliche Nikkormat ELW, die zus\u00e4tzlich einen Anschluss f\u00fcr den neuen Motorantrieb AW-1 besass.\u00a0Erkennbar ist sie an einem \u201eW\u201c vor der Seriennummer und der Motorkupplung im Geh\u00e4useboden.\u00a0Ab 1977 wurde sie dann mit der neuen AI-Blendenkupplung versehen und nannte sich dann \u201e<a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=337\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nikon EL2<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Die Nikkormat EL bleibt ein legend\u00e4rer und nahezu unverw\u00fcstlicher Klassiker. Gut erhaltene Exemplare finden Sie &#8211; mit neu eingebauten R\u00fcckwanddichtungen und Spiegeld\u00e4mpfer sowie einj\u00e4hriger Gew\u00e4hrleistung &#8211; bei <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\">Nikonclassics<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Meilenstein im Kamerabau ist die Nikkormat EL, eine schwere Spiegelreflexkamera, die als erste Nikon einen elektronisch gesteuerten Verschluss hatte. 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