{"id":2769,"date":"2016-11-11T11:11:37","date_gmt":"2016-11-11T10:11:37","guid":{"rendered":"http:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2769"},"modified":"2016-11-11T11:20:10","modified_gmt":"2016-11-11T10:20:10","slug":"nikons-kompakt-slrs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2769","title":{"rendered":"Nikons &#8222;Billig&#8220;-SLRs"},"content":{"rendered":"<div class=\"fcbkbttn_buttons_block\" id=\"fcbkbttn_left\"><div class=\"fcbkbttn_like \"><fb:like href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2769\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" layout=\"standard\" show-faces='false' width=\"450px\" size=\"small\"><\/fb:like><\/div><div class=\"fb-share-button  \" data-href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2769\" data-type=\"button_count\" data-size=\"small\"><\/div><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2783 size-medium\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_0026-e1478604332972-300x300.jpg\" alt=\"dsc_0026\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_0026-e1478604332972-300x300.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_0026-e1478604332972-150x150.jpg 150w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_0026-e1478604332972-600x600.jpg 600w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_0026-e1478604332972-624x624.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_0026-e1478604332972.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ende der 70er Jahre tat sich merkw\u00fcrdiges bei Nikon. Die Marketing-Leute stellten fest, dass neben den robusten <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2079\" target=\"_blank\">Profi-Modellen<\/a> und der semiprofessionellen <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=536\" target=\"_blank\">FM\/FE-Reihe<\/a> ein weiteres Marktsegement abgedeckt werden sollte: eine einfache Kamera &#8222;f\u00fcr Anf\u00e4nger und Frauen&#8220; (sic!) sollte her. Also wurde ein spartanisch\u00a0ausgestattetes Simpel-Modell konzipiert und vom italienischen Designer\u00a0Giorgetto Giugiaro, der auch zeitgleich die F3 entwarf, in eine sch\u00f6ne Form gebracht. Heraus kam die Nikon EM, die kleinste und leichteste (und billigste!) je gebaute Nikon.<\/p>\n<p>Sie verf\u00fcgte lediglich \u00fcber eine Zeitautomatik; manuelles Einstellen der Belichtungszeit war ausser der mechanischen M90 und B (f\u00fcr Zeitaufnahmen) nicht m\u00f6glich. Bei<br \/>\nVerwacklungsgefahr warnte ein hohes Piepsignal. Vielleicht machten grade diese Features\u00a0die <!--more-->EM so beliebt bei den schon erw\u00e4hnten Anf\u00e4ngern, die sich nicht um technische Finessen scherten und einfach nur gute Urlaubsbilder machen wollten. Immerhin stand ja auch mit dieser kleinen Kamera, die \u00fcbrigens nur in modischem schwarz erh\u00e4ltlich war, das gesamte Nikon-Objektivprogramm zur Verf\u00fcgung. Zus\u00e4tzlich\u00a0kamen die preisg\u00fcnstigen <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2217\">Series E-Objektive<\/a> dazu. Die Nikon EM war recht beliebt: bis 1984 wurden immerhin \u00fcber 1,5 Millionen Exemplare verkauft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2224 alignleft\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_7747-e1478604279995-598x600.jpg\" alt=\"DSC_7747\" width=\"400\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_7747-e1478604279995-598x600.jpg 598w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_7747-e1478604279995-150x150.jpg 150w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_7747-e1478604279995-300x300.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_7747-e1478604279995-624x626.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_7747-e1478604279995.jpg 728w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Dann aber gab es ein Nachfolgemodell, und das war eine Sensation: die erste Nikon mit einer Programmautomatik, Nikon FG genannt. Sie war genauso klein wie die EM, hatte aber zur besseren Handhabung links an der Frontseite einen praktischen Griff. Der konnte zur Montage des zus\u00e4tzlich erh\u00e4ltlichen Motorantriebs MD-E oder MD-14 mit einer\u00a0M\u00fcnze abgeschraubt werden. In diese kleine Kamera wurde ein Haufen moderner Technik gesteckt: Verschlusszeitenanzeige mit einer LED-Reihe im Sucher, Programmautomatik, Zeitautomatik und manuelle Verschlusszeiteneinstellung sowie erstmalig eine\u00a0TTL-Blitzmessung, bei der das w\u00e4hrend der Belichtung vom Film reflektierte Licht gemessen und der Blitz entsprechend gesteuert wird. Diese Methode der Belichtungsmessung beruhte auf Patenten von Minolta\u00a0und wurde auch an der Olympus OM-2 verwendet.<\/p>\n<p>Von der Ausstattung her ist\u00a0die FG also eine vollwertige Spiegelreflexkamera, die kleinen Abmessungen und das dank Leichtbauweise sehr geringe Gewicht von nur 490 Gramm macht sie zu einer idealen Reisekamera. Deshalb ist sie auch ein kleiner Nikonclassics-Geheimtip, denn die M\u00f6glichkeiten dieser v\u00f6llig zu Unrecht fast in Vergessenheit geratenen Sch\u00f6nheit werden immer noch\u00a0untersch\u00e4tzt. Sie war damals \u00fcbrigens in silberner und in schwarzer Ausf\u00fchrung erh\u00e4ltlich, wobei letztere weit weniger beliebt war und deshalb heute eher selten zu finden ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2785\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_7315-e1478604221827-300x278.jpg\" alt=\"dsc_7315\" width=\"300\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_7315-e1478604221827-300x278.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_7315-e1478604221827-646x600.jpg 646w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_7315-e1478604221827-624x579.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC_7315-e1478604221827.jpg 696w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>1984 erschien die FG-20, eine abgemagerte Version der FG. Es fehlten Programmautomatik, TTL-Blitzbelichtungsmessung und Belichtungskorrekturskala. Die LED-Reihe im Sucher wurde durch eine billigere Zeigeranzeige ersetzt, manuelle Zeiteneinstellung ist aber weiterhin m\u00f6glich.\u00a0Der abnehmbare Handgriff entfiel, aber die kompakten Ma\u00dfe blieben erhalten, und so ist die FG-20 eigentlich eher eine verbesserte EM (und so wurde sie auch\u00a0vermarktet).<\/p>\n<p>Erh\u00e4ltlich sind diese sch\u00f6nen Kameras nat\u00fcrlich auch heute noch &#8211; mit etwas Gl\u00fcck &#8211; bei\u00a0<a href=\"http:\/\/nikonclassics-michalke.de\/Nikon-Geh-use-bodies\/Nikon-EM---FG---FG-20\/\">Nikonclassics<\/a>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende der 70er Jahre tat sich merkw\u00fcrdiges bei Nikon. 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