{"id":2585,"date":"2016-06-16T10:57:43","date_gmt":"2016-06-16T09:57:43","guid":{"rendered":"http:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2585"},"modified":"2016-09-10T07:25:21","modified_gmt":"2016-09-10T06:25:21","slug":"der-klassische-einstieg-nikon-fe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2585","title":{"rendered":"Der klassische Einstieg: Nikon FE"},"content":{"rendered":"<div class=\"fcbkbttn_buttons_block\" id=\"fcbkbttn_left\"><div class=\"fcbkbttn_like \"><fb:like href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2585\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" layout=\"standard\" show-faces='false' width=\"450px\" size=\"small\"><\/fb:like><\/div><div class=\"fb-share-button  \" data-href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2585\" data-type=\"button_count\" data-size=\"small\"><\/div><\/div><p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_5059.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2597\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_5059.jpg\" alt=\"DSC_5059\" width=\"1000\" height=\"602\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_5059.jpg 1000w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_5059-300x181.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_5059-800x482.jpg 800w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_5059-624x376.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn \u00fcber klassische Nikons\u00a0geredet wird, steht eine Kamera auf einem der ersten R\u00e4nge: die Nikon FE. Sie ist etwas kleiner und leichter als die Vorg\u00e4ngermodelle <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=1147\" target=\"_blank\">Nikkormat<\/a> und Nikon <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=337\" target=\"_blank\">EL2<\/a>, ist aber ebenfalls komplett aus Metall gefertigt.<\/p>\n<p>Sie erschien 1978, also ein Jahr nach der <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=613\" target=\"_blank\">FM<\/a>. Anders als diese verf\u00fcgt sie aber \u00fcber einen elektronisch gesteuerten Verschluss sowie eine Zeitautomatik. Zur eingestellten Blende w\u00e4hlt die Kamera also die passende Belichtungszeit. Zum Betrieb ben\u00f6tigt sie zwei langlebige und noch immer leicht erh\u00e4ltliche Knopfzellen vom Typ G13, LR44 oder A76. Sollten die einmal leer sein, ist die FE aber auch ohne Strom immerhin noch mit der\u00a01\/90 Sekunde sowie B verwendbar.\u00a0Zur kompletten Ausstattung der FE geh\u00f6ren ausserdem eine <!--more-->Messwertspeichertaste, ein Batterietestknopf sowie die M\u00f6glichkeit zu Mehrfachbelichtungen und eine Abblendtaste zur Kontrolle der Sch\u00e4rfentiefe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_3910.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2605\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_3910-300x300.jpg\" alt=\"DSC_3910\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_3910-300x300.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_3910-150x150.jpg 150w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_3910-600x600.jpg 600w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_3910-624x624.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_3910.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Blitzen wurde mit der FE richtig komfortabel: Im Automatikbereich stellt die Kamera selbstt\u00e4tig auf die 1\/125 Synchronzeit um. Bei manueller Einstellung\u00a0warnt ein Blinklicht im Sucher vor zu kurzer Belichtungszeit, weil ja in diesem Fall nur ein Teil des Bildes belichtet w\u00fcrde. Mit <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2305\" target=\"_blank\">kompatiblen Blitzger\u00e4ten<\/a> (ab SB-10) erfolgt auch eine Blitzbereitschaftsanzeige im Sucher. Die Belichtungsmessernadel zeigt weiterhin das Umgebungslicht an, ideal zum Aufhellblitzen.<\/p>\n<p>Anders als bei der\u00a0FM k\u00f6nnen\u00a0die Mattscheiben vom Anwender ausgewechselt werden, um die Standardmattscheibe mit Schnittbild und Mikroprismen (Modell K) gegen eine Mattscheibe ohne Einstellhilfen (Modell B), zum Beispiel f\u00fcr Teleobjektive, oder eine Gittermattscheibe (Modell E) auszutauschen.\u00a0Wegen des fest eingebauten Prismensuchers mu\u00df der Wechsel durch die Bajonett\u00f6ffnung erfolgen.\u00a0Hilfreich ist dabei die mitgelieferte\u00a0Montage-Pinzette, die das Herausnehmen und Einsetzen ohne Besch\u00e4digung des Spiegels oder der Scheibe selbst erleichtert.\u00a0\u00dcbrigens sind die helleren Einstellscheiben K 2, B 2 und E 2 der FE2\/FA<br \/>\nin der Nikon FE ebenfalls verwendbar. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, die Filmempfindlichkeits-Einstellung entsprechend der Angabe zu korrigieren. Denn nicht nur der Fotograf hat dann 1\/3 Blende mehr Licht im Sucher, sondern auch die Belichtungsme\u00dfzellen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sucher-FE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2595\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sucher-FE-300x229.jpg\" alt=\"Sucher FE\" width=\"300\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sucher-FE-300x229.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sucher-FE-784x600.jpg 784w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sucher-FE-624x477.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sucher-FE.jpg 1302w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der gr\u00f6sste Vorteil der FE gegen\u00fcber der <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=613\" target=\"_blank\">FM<\/a> und der <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=2050\" target=\"_blank\">FM2<\/a> ist aber die Belichtungsanzeige im Sucher:\u00a0zu sehen\u00a0ist dort\u00a0eine Skala, eine Nadel zeigt stufenlos die richtige\u00a0Belichtungszeit an, dadurch wird die manuelle Belichtung\u00a0viel \u00fcbersichtlicher. F\u00fcr eine perfekte Belichtung nach dem Zonensystem von Ansel Adams schwenken Sie die Kamera einfach \u00fcber das Bildfeld\u00a0und\u00a0beobachten dabei den Zeiger der Belichtungsanzeige. Wenn die gr\u00fcne Markierung in der Mitte zwischen dunkelster und hellster Motivstelle steht, ist die Belichtung optimal.<\/p>\n<p>An der Nikon FE k\u00f6nnen alle manuellen AI- und AIS-Nikkore in vollem Umfang verwendet werden. Ausserdem\u00a0k\u00f6nnen &#8211; anders als beim Nachfolger <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=666\" target=\"_blank\">FE-2<\/a> &#8211; dank des umlegbaren Blendenmitnehmers auch die \u00e4lteren non-AI-Objektive angesetzt\u00a0werden, allerdings nur mit Arbeitsblendenmessung. Der Betrieb mit AF-Nikkoren ist ebenfalls mit voller Belichtungssteuerung m\u00f6glich (nat\u00fcrlich dann mit manueller Fokussierung). Nur die neueren G- und E-Typen ohne Blendenring sind nicht verwendbar.<\/p>\n<p>Gr\u00f6sser, schwerer, aber auch deutlich griffiger wird die FE mit dem angesetzt Motorantrieb MD-12, der an der gesamten <a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/?p=536\" target=\"_blank\">FM\/FE-Familie<\/a>\u00a0verwendet werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_2225.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2600\" src=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_2225-300x300.jpg\" alt=\"DSC_2225\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_2225-300x300.jpg 300w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_2225-150x150.jpg 150w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_2225-600x600.jpg 600w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_2225-624x624.jpg 624w, https:\/\/nikonclassics-michalke.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC_2225.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ideal ist die FE \u00fcbrigens f\u00fcr Nachtaufnahmen: die l\u00e4ngste manuell einstellbare Belichtungszeit betr\u00e4gt zwar nur 8 Sekunden, allerdings sind im Automatikbetrieb deutlich l\u00e4ngere Zeiten m\u00f6glich. Es wurde schon von Belichtungen mit \u00fcber 60 Minuten (!) berichtet. Perfekt ist die Kombination aus Selbstausl\u00f6ser und Zeitaufnahme, denn dann kann dank Spiegelvorausl\u00f6sung auch ohne Drahtausl\u00f6ser ersch\u00fctterungsfrei ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Nikon FE auch wegen ihres vergleichsweise g\u00fcnstigen Preises eine ideale Kamera sowohl f\u00fcr Analogeinsteiger als\u00a0auch f\u00fcr ambitionierte Fotografen. Aber Vorsicht beim Kauf: auf dem Gebrauchtmarkt sind viele Exemplare unterwegs,\u00a0deren Elektronik nicht mehr korrekt arbeitet. Auch die R\u00fcckwanddichtung sowie der Spiegeld\u00e4mpfer sind meist verrottet. Kaufen Sie daher m\u00f6glichst im Fachhandel &#8211; ich empfehle nat\u00fcrlich <a href=\"http:\/\/nikonclassics-michalke.de\/Nikon-Geh-use-bodies\/Nikon-FE---FE-2---FA\/?XTCsid=2648b5e1b95884d3eca127a7273f349e\">Nikonclassics<\/a>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn \u00fcber klassische Nikons\u00a0geredet wird, steht eine Kamera auf einem der ersten R\u00e4nge: die Nikon FE. Sie ist etwas kleiner und leichter als die Vorg\u00e4ngermodelle Nikkormat und Nikon EL2, ist aber ebenfalls komplett aus Metall gefertigt. Sie erschien 1978, also ein Jahr nach der FM. 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